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Während sich drei Dutzend militanter Atomkraftgegner in Richtung Norden aufmachten, um sich dem Castor zu stellen, hatte sich eine andere Aktionsgruppe der Bewegung, die sich gegen eine Beteiligung an den Protesten ausgesprochen hatte, bereits auf Rübsams Acker in Stellung gebracht, um die Demonstranten aufzuhalten.
Aufgrund der Witterungsverhältnisse kam es auf Rübsams Acker zu einer regelrechten Schlammschlacht, in deren Verlauf Freund und Freund nicht mehr auseinander gehalten werden konnten.
Gegen Abend beschlossen beide Gruppen, wieder in ihre Basis zurückzukehren, ein von ihnen besetztes, baufälliges Gebäude, dass die Stadt Tiefenbach ihnen vor drei Jahren geschenkt hat.
Dort angekommen wurden sie von einer dritten Aktionsgruppe, die prinzipiell gegen jede Art der Demonstration ist, mit Kakao und Gebäck begrüßt und bekamen zur Erinnerung an den erfolgreichen Tag jeder einen zwischenzeitlich gestrickten Schal überreicht.
Für nächste Woche hat die Gruppe eine Demonstration gegen den schlechten Zustand von Bauer Rübsams Feld angekündigt. Eine Gruppe Gegendemonstranten, ebenfalls von ARSCH, kündigte bereits heftigen Widerstand an.
Die aktionsfreie Gruppe wird zur gleichen Zeit einen Flohmarkt veranstalten, auf dem allerdings nichts verkauft werden soll, weil man sich dem Euro nicht unterordnen will.



