
Straßenlaterne vor der Tat
Einer der Ausbrecher, der mehrfach vorbestrafte Trickbetrüger Heribert Öschenkopp, konnte mittlerweile gefasst werden. Er hatte versucht, als Kondomautomat verkleidet, Passanten am Tiefenbacher Hauptahnhof Gefrierbeutel als Verhütungsmittel anzudrehen.
Öschenkopp zur Flucht:
"Wir ham schon öfter versucht, durch das Loch zu kommen, sind aber immer voll aufe Fresse gefallen oder ham uns den Kopp gehaun. Mit Licht war das kein Problem mehr."
Der wegen des Lochs in der Wand in die Kritik geratene Direktor des Justizvollzugsgebäudes, Willi Schnappzu, wurde mittlerweile von Oberbürgermeister Horatius B. Lunkwitz entlastet:
"In den Sommerferien einen Handwerker zu bekommen ist nahezu unmöglich...",
verteidigte der OB den Direktor.
Ob gegen das Loch als Mittäter ermittelt wird, steht noch nicht fest. Vorläufig wird es durch ein "Durchgang verboten"-Schild entschärft. Gefängnisdirektor Schnappzu:
"Wir setzen großes Vertrauen in unsere Gefangenen, dass sie dieses Verbot auch befolgen."
Die Straßenlaterne wurde wegen erwiesener Schuld vor wenigen Minuten verurteilt. Sie wird jetzt zum Toaster umgebaut und muss die nächsten 10 Jahre ihren Dienst in der Gefängnisküche versehen. Bei guter Führung ist eine Entlassung als Taschenuhr schon in 6 Jahren möglich.




