
Touristenulk
Auch in diesem Jahr liegt das vornehmliche Interesse aller Tiefenbacher darin, diesen aufgeblasenen, arroganten Touris einen möglichst interessanten und zeitgleich kostspieligen Aufenthalt zu bescheren. Und auch in diesem Jahr stehen wieder 20.000,-€ Preisgeld für den Verursacher der originellsten Touristenverarsche auf dem Programm.
Mit großer Spannung behalten wir auf jeden Fall die Gewinner der letzten Jahre im Auge, unsere Stadtschlawiner von der Familie Rückenwind. Traditionell hat die Familie Rückenwind durch ihren genetisch verankerten Hang zur Gerissenheit in den letzten 20 Jahren nur zweimal nicht den Sieg davon getragen, was allerdings daran lag, dass einige Familienmitglieder keinen Hafturlaub bekamen.
Senator Gierig verwies explizit noch einmal darauf, dass in diesem Jahr weder eine tödliche Seuche simuliert werden darf, noch voll besetzte, öffentliche Parkplätze über Nacht neu geteert werden dürfen. Mit diesen Einschränkungen will der Senat Wiederholungen der Vorjahresgags verhindern und den Wettbewerb interessanter gestalten.


Der Tiefenbacher Rentnerbund sorgt mal wieder für heftige Unruhe innerhalb der autofahrenden Bevölkerung. So forderte man gestern, ein generelles Tempolimit von 30km/h in der gesamten Innenstadt. Welche Drogen bei der Entscheidungsfindung im Spiel waren, wurde bisher leider nicht bekannt, es wird jedoch vermutet das die Beteiligten zuviel Klebstoff geschnüffelt haben. 
