
Jopi Heesters
Mediziner bestätigten Heesters Optimismus, selbst wenn er sich an einer infizierten Spritze verletze, werde er vermutlich auch bei einem sehr raschen Krankheitsverlauf, eher an seiner hypertrophierten Prostata versterben, als an der Immunschwächekrankheit. Simone Rethel, die etwas jüngere Ehefrau von Heesters, war dennoch sehr froh, das ihr Mann seine Drogen stets mit sterilen Einwegspritzen zu sich nimmt. Die katholische Kirche kritisierte die Äußerungen Heesters und stellte nochmals klar, das es sich bei Aids um eine von Gott gesandte Krankheit handle, die lediglich durch ein Leben in Enthaltsamkeit und Askese zu besiegen sei. Auch der regelmäßige Besuch von Gottesdiensten, so der Papst bei der Eröffnung eines Bierzeltes, sei durchaus von Vorteil.



